Bereits seit Tagen warnt der Deutsche Wetterdienst vor Sturmtief Sabine, welches heute ab den Nachmittagsstunden mit orkanartigen Böen auf den Märkischen Kreis treffen soll. Die Feuerwehr hat deshalb um 16:00 Uhr einen Meldekopf im Rathaus eingerichtet, um eingehende Alarme von dort aus koordinieren zu können.

11.02

08:23 Uhr

Nachwehen

Immer noch bescheren Ausläufer des Sturmtief Sabine der Feuerwehr viel Arbeit. Seit gestern Vormittag mussten die Kameraden bisher zu elf Einsätzen ausrücken:

Dienstag 11.02.

01:50 Uhr – LG Lengelscheid
TH0 – Hindernis auf Straße – Lengelscheid

05:32 Uhr – LZ Meinerzhagen
TH0 – Hindernis auf Straße – Kropplenberg

05:36 Uhr – LZ Meinerzhagen
TH0 – Person im Aufzug – Hauptbahnhof Meinerzhagen

06:26 Uhr – LZ Meinerzhagen
TH0 – Hindernis auf Straße – Kropplenberg

08:44 Uhr – LZ Haustadt
TH0 – Hindernis auf Straße – Listerstraße

Montag 10.02.

10:50 Uhr – LZ Meinerzhagen
TH0 – Hindernis auf Straße – Genkeler Straße

11:15 Uhr – LZ Meinerzhagen
TH0 – Hindernis auf Straße – Butmicke

12:09 Uhr – LZ Meinerzhagen
TH0 – Hindernis auf Straße – Kropplenberg

13:28 Uhr – LZ Meinerzhagen
TH0 – Sturmschaden an Gebäude – Löher Weg

14:24 Uhr – LZ Meinerzhagen
ABC0 – Ölspur – Auffahrt A45 Fahrtrichtung Frankfurt

17:13 Uhr – LG Lengelscheid
TH0 – Sturmschaden – Wiebelsaat

12:00 Uhr

Abschlussmeldung

Auch wenn der Wind einem hier und da noch kräftig entgegen bläst: die Unwetterwarnung des DWD gilt bislang nur bis 12:00 Uhr – und auch unserer Auffassung nach dürfte Sabine so gut wie „durch“ sein: In den letzten Stunden gingen nur noch vereinzelt Alarme für die Feuerwehr ein – beispielsweise aus den Bereichen Genkel, Butmicke und Grünewald.

Auch jetzt ist allerdings noch mit einigen „Nachzüglern“ zu rechnen, weshalb wir Sie weiterhin um erhöhte Aufmerksamkeit bitten: Das ein oder andere geschwächte Gehölz wird sicherlich noch brechen. Auch in den Baumkronen verhaktes Geäst könnte noch auf Wege und Fahrbahnen stürzen. Bitte lassen Sie hier weiterhin Vorsicht walten und meiden im Zweifel Wald- und ähnliche Wege.

Des Weiteren wird es noch einige Zeit dauern, bis auch die letzte Straßensperrung aufgehoben werden kann. Hier bitten wir um Verständnis, wenn Sie ausnahmsweise längere Strecken in Kauf nehmen müssen. Hierfür bedanken wir uns bereits jetzt.

Abschließend ziehen wir ein positives Fazit der vergangenen Sturmnacht. Bislang sind uns keine größeren Sach- – und was noch wichtiger ist – überhaupt keine sturmbedingten Personenschäden bekannt. Auch unsere Einsatzkräfte sind allesamt unversehrt von den jeweiligen Alarmen zurückgekehrt.

Wir ruhen uns nun ein wenig aus – und stehen Ihnen auch künftig schlagkräftig im Notfall zur Verfügung.