>Beförderung beim Übungsdienst der Löschgruppe Lengelscheid

Beförderung beim Übungsdienst der Löschgruppe Lengelscheid

  • Beförderung beim Übungsdienst der Löschgruppe Lengelscheid

Die Löschgruppe Lengelscheid feiert am kommenden Wochenende ihr 125-jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund haben die Kameraden den Termin ihres Übungsdienstes um eine Woche auf den gestrigen Sonntag vorverlegt. Bevor die Einheit aber zum Übungsobjekt verlegen konnte, wurde im Gerätehaus eine Beförderung ausgesprochen.

Einen einwöchigen Vollzeitlehrgang absolvierte der stv. Zugführer des Löschzuges III, Brandinspektor André Seuthe, Anfang Juli am Institut  der Feuerwehr in Münster. Dort ließ er sich zum Verbandsführer weiterbilden und ist nun in der Lage, Einsätze mit mehr als einem eingesetzten Zug zu leiten. Stadtbrandinspektor Christian Bösinghaus beglückwünschte seinen Kameraden und beförderte ihn gem. Laufbahnverordnung zum Brandoberinspektor.

Im Anschluss daran konnte sich der stv. Leiter der Wehr gleich ein Bild der Leistungsfähigkeit der Lengelscheider Kameraden machen: die Übung führte die Einheit an den Fuß der Fürwiggestaumauer. In der dortigen Anlage der Stadtwerke Meinerzhagen war es zu einem simulierten Chlorgasaustritt gekommen, bei dem ein Mitarbeiter verletzt wurde. Weiterhin gab es eine Gewässerverunreinigung durch ein auslaufendes Fass.

Die Kameraden aus Lengelscheid retteten die verletzte Person unter Anwendung der sogenannten GAMS-Regel (G efahr erkennen, A bsperren, M enschenrettung einleiten, S pezialkräfte alarmieren), und bauten im Bachbereich eine provisorische Ölsperre auf.

Bei der anschließenden Manöverkritik wurden positive und verbesserungsfähige Aspekte angesprochen, ehe man sich mit den Frauen der Kameraden zur finalen Besprechung für das Sommerfest traf. Ab morgen beginnt dann für die Löschgruppe der Aufbau des Festzeltes – die Vorfreude auf das Jubiläum ist allen Wehrmännern bereits deutlich anzumerken. Ein Besuch des Festes lohnt sich!